Der LENZ & Friends

BR    INLETTER

 

September 2002

 

 

Liebe Brainletter Leser / Innen,

werte Freunde des besseren Gedächtnisses,

 

Der Brainletter für September befasst sich wieder mit der spannenden Thematik des visuell unterstützten Denkens und Handelns. Vielen Dank an dieser Stelle für Ihre vielen, positiven Feedbacks und weiterhin viel Spaß mit diesen Infos…

… wünscht Ihnen Ihr

 

 

Die 7 Tops dieses Brainletter:

 

  • Gedächtnistraining wird immer populärer
  • Gastbeitrag aus MW-online mit Broschüren – Download für Volltischler
  • Arbeitstechniken für den täglichen Gebrauch / Das Eisenhower - Prinzip
  • Die Braintrain Lektion 4
  • 7 wichtige Fragen zur richtigen Trainerauswahl im Unternehmen
  • Analogie(lern)techniken für Schüler und Studenten
  • Buchtipps, Partnerschaften und interessante Links im Web

 

Gedächtnistraining wird immer populärer

 

Die Thematik Braintraining = „alternative Nutzung des Gedächtnisses zu Gunsten einer besseren Merkfähigkeit“, wir immer populärer! Dies zeigt sich u. a. in der zunehmenden Berichterstattung der verschiedenen Medien in diesen Bereichen und der immer größeren Präsenz dieses Themas, bzw. der entsprechenden Populisten. Eine erfreuliche Entwicklung ist ein Indiz dafür, dass im Zuge des steigenden Körperbewußtseins der letzten Jahren (Fitness -, Ernährungs -  und Wellnesswelle) auch unsere Denkfabrik nicht zu kurz kommt.

 

Somit gilt immer mehr der Spruch: „Was Hänschen nicht lernt, ist für Hans allemal eine lerntechnische Herausforderung!“ …. und das ist auch gut so. Der Mentor von LENZ & Friends (dem R. Geisselhart Team Bayern) und Vater der mnemotechnischen Gedächtnismethode in Deutschland Roland Geisselhart, ist zwischenzeitlich sogar regelmäßig in Indien aktiv und trainierte bis dato über 2.000 Schüler und Schülerinnen in der visuell – assoziativen Technik des Memorierens. Seine Bücher sind z. T. in über 20 Sprachen übersetzt und erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. In einer Stern – Ausgabe der letzten 2 Wochen gab Dominic O´ Brian (amtierender Gedächtnisweltmeister) wieder wertvolle Tipps für Einsteiger / Innen in dieses Metier. So genannte IQ - Fernsehshows sind nicht nur wegen Günter Jauch, absolute Quotenrenner und Wissenschaftsmagazine, wie z. B. Spektrum, widmen unserem Denkapparat zwischenzeitlich ganze Sondereditionen und Dossiers.

 

Mit dem Brainletter von LENZ & Friends werde ich Sie natürlich diesbezüglich auf dem Laufenden halten und Ihnen Links und Infos auch weiterhin kostenlos zur Verfügung stellen.

 

 

Sollten Sie spezielle Fragen über Inhalte, oder Bezugsquellen zu einzelnen Hinweisen oder Stichworten im Text haben, so lassen Sie mich dieses einfach nur kurz per Mail wissen.

 

Jetzt bereits in kleiner Auflage (vor der offiziellen Veröffentlichung) zu haben:

 

Gedächtnis ohne Grenzen – das Audio CD Hörbuch zum Training eines optimalen Gedächtnisses nach der Original Methode von Roland Geisselhart – Laufzeit 64 Minuten

 

 für nur 25 Euro (späterer Ladenpreis 29 Euro)

Bestellung über Mail, oder Fax nur gegen Vorauskasse

 

Und das dazugehörige Handbuch für 15 Euro (später 18 Euro)

 

 

Systematisches arbeiten für kreative Volltischler

Gastbeitrag aus Management Wissen – online mit Download von my_time

 

Ordnung im Chaos

 

MWonline - Partner my_time bietet eine kleine 15seitige Broschüre kostenlos zum Download an. Sie heißt "Ordnung im Chaos. Wie Sie trotzdem alles sofort wieder finden." und beschreibt das System der so genannten chaotischen Lagerhaltung, wie man es von Hochregallagern kennt, zugeschnitten auf den normalen Schreibtischarbeiter, der als Volltischler lange Suchzeiten hat und das Chaos auch irgendwie braucht.

 

Die Datei ist zu finden unter http://www.zeitbrief.de/zeitbrief_auswahl/Ordnung_im_Chaos/ordnung_im_chaos.html.

 

 

Arbeitstechniken für den täglichen Gebrauch

 

In unserer immer informationsgeladeneren und hektischen Zeit wird es zunehmend wichtig, sich im Informationsdschungel der Alltags zurecht zu finden und die wesentlichen Inhalte rasch und effizient so auf zu bereiten, das uns diese als wertvolle Weiterbildungsinhalte, bzw. Fachwissen zur Verfügung stehen. Dazu kennt die Managementlehre der letzten Jahrzehnte vielerlei unterschiedliche und z. T. sehr gute Methoden.

 

Eine dieser Arbeitstechniken stelle ich Ihnen mit diesem Brainletter kurz vor:

 

Die Eisenhower Methode:

 

Der US Altpräsident Eisenhower war ein sehr beschäftigter und multivalenter Mann. So wurde er einmal gefragt, wie er denn all seine parallel laufenden Aufgaben in absolut souveräner Marnier überhaupt bewältigen könne. Iron Ike (der Spitzname Eisenhowers) stellte darauf hin eine sehr einfache Methode der Prioritätentrennung vor, welche sich bis heute in jeglicher Managementliteratur gehalten hat und eben unter seinem Namen bekannt ist.

 

Vielleicht kennen Sie das folgende, grafische Schema ja auch schon:

 

 

 

 

 

 

 

Die wichtigste Erkenntnis dieses Schemas ist, Aufgaben, Informationen und andere, zeitraubende Tätigkeiten unter dem Aspekt von W = wichtig und D = dringend zu unterscheiden. Wenn Ihnen dies gelingt, so ist die Vorgehensweise analog zum grafischen  Segmentfenster relativ einfach.

 

Die Vorgehensweise dabei ist wie folgt:

 

  1. Wichtig & Dringend = A - Aufgabe = sofort und möglichst selbst erledigen! (dafür aber nur max. 20 % der gesamten Arbeitszeit für A - Aufgaben verplanen – denn ein Arbeitstag kann, bzw. darf niemals aus 80 % A – Aufgaben bestehen)
  2. Wichtig geht vor Dringend!!! Also, wenn nur Wichtig = B - Aufgabe = prüfen, ob die Aufgabe delegierbar ist (dann delegieren, aber wirklich und nicht nur pseudo mit viel Kontrolle) und wenn nicht, dann möglichst rasch nach den A – Aufgaben erledigen
  3. Nur Dringend = C - Aufgabe = nach Möglichkeit immer delegieren, oder hinten anstellen (50 % aller so genannten DRINGENDEN Aufgaben erledigt die Zeit!)
  4. Weder Wichtig, noch Dringend = Papierkorb = z. B. Post ungeöffnet / ungelesen entsorgen, höhere Prioritätsstufe abwarten (bitte nicht bei Rechnungen und Mahnungen – Zahlungsmoral = Image!!!), oder ignorieren.

 

Die schwierigste Aufgabe dabei ist, Faktoren der WICHTIGKEIT zu erkennen, ohne dies mit DRINGLICHKEIT zu verwechseln. Dazu gehört natürlich ein konsequentes Verhalten, das Treffen von Entscheidungen und das NEIN sagen können. …. Aber, so Sie dies nach und nach in den Griff bekommen, haben Sie plötzlich viel mehr Zeit für das Wesentliche!!!

 

Viel Erfolg beim Ausprobieren.

 

 

Die Braintrain Lektion 4

 

Wie sieht es denn mit Ihren Kenntnissen der 16 Bundesländer der BRD aus? Nicht so toll? ….. Kein Problem!!!

 

Dazu benötigen wir noch zusätzlich 4 weitere Symbole zur bildhaften Speicherung.

 

Diese sind:

 

Bitte prägen Sie sich diese neuen 4 Symbole gut ein und versuchen Sie dann die folgende „Heimatkunde“ – Übung

 

 
13 Katze                    14 Blitze

15 Fahrstuhl     16  Angelrute!

 

 

  1. Baden Württemberg - Ihnen fällt eine große Kerze in die Badewanne und macht zisch!!! Doch beim Baden würden Sie gerne Ihre Ruhe haben und an die Berge denken.
  2. Bayern – ein weiss – blau geflügelter Schwan fliegt über dem Oktoberfest
  3. Berlin – Mit dem Dreizack stoßen Sie ein großes Loch in die gläserne Reichstagskuppel
  4. Brandenburg – mit einem Haufen dürres Kleeblätter wird die Burg niedergebrannt
  5. Bremen – Stellen Sie sich einfach die Bremer Stadtmusikanten im Miniformat auf Ihre Handfläche
  6. Hamburg – Ein Elefant wird in eine Semmel gepresst
  7. Hessen – Ein grosser Wimpel steckt im dampfenden Essen
  8. Mecklenburg – Vorpommern – Eine Ziege steht vor einer Sanduhr und meckert, dass es nicht an die inne befindlichen Pommes rankommt
  9. Niedersachsen – Die barbarischen Ureinwohner überfallen mit Schlangespeeren ein Land und rufen: „ Nieder mit den Sachsen!“
  10. Nordrhein Westfalen – Am nördlichen Rhein spielen Sie Golf. Sie schlagen den Ball und er wird weit im Westen wieder runterfallen
  11. Rheinland Pfalz - Der Rhein ist ein zäher Brei aus millionen Tonnen aufgeweichter Spagetti und überschwemmt das umliegende Land
  12. Saarland – Der Bauer bestellt das Land und stellt Wecker auf das Feld um das Wachstum der Saat zu messen
  13. Sachsen – Die Katze fährt ein Motorrad der Marke Sachs
  14. Sachsen Anhalt – Auf dem Weg nach Sachsen müssen Sie anhalten, da es so stark Blitzt und donnert
  15. Schleswig Holstein – Sie schliessen einen Stein im Hohlraum des Fahrstuhls ein
  16. Thüringen – Die Bratwurst aus Thüringen kommt an den Angelhacken

 

Mit diesen, oder anderen, selbst gemachten und netten Geschichten behalten Sie für immer unsere 16 Bundesländer im Kopf.

 

In der nächsten Lektion verknüpfen wir erstmals die symbolische Assoziationsmethodik in beschleunigter Form (Flashtechnik) mit der so genannten Kettentechnik. Seien Sie gespannt, wie rasch und erfolgreich auch diese Methodenkombination funktioniert.

 

 

7 Fragen zur richtigen Trainerauswahl im Unternehmen

 

In der momentanen Wirtschaftssituation der BRD wird noch intensiver auf die Kosten geachtet, als dies sonst der Fall ist. Dies betrifft in vielen Fällen auch den Bereich der Mitarbeiter – Weiterbildung und die damit verbundenen Investitionen. Das Resultat ist häufig, dass Weiterbildungsbudgets entweder komplett gestrichen und zurückgestellt werden. Alternativ werden Mitarbeiter / Innen auf „good sounding“ Billigveranstaltungen der VHS, oder anderer Dumpinganbieter geschickt.

 

Dabei ist es weiter nicht verwunderlich, dass der erwartete Erfolg meist ausbleibt und damit selbst geringe Investitionen im Bereich der HR – Entwicklung im Nachhinein als unwirtschaftlich angesehen werden.

 

Andererseits würde jeder personalverantwortliche Mitarbeiter sein eigenen Kinder gerne auf eine hochqualifizierte und angesehene Schule schicken, um die Basis für eine erfolgreiche Ausbildung und Karriere zu schaffen. Ist doch ein wenig paradox, oder?

 

Sind die Ergebnisse einer Weiterbildungsinvestition erfolgreich und nachhaltig, positiv zu bewerten (da messbar!!!), so ist der monetäre Aspekt dieser Maßnahme absolut relativ.

 

Hier finden Sie nachfolgende 7 Fragen, mit welchen Sie bei Ihrer künftigen Trainerauswahl zielorientierter vorgehen können:

 

  1. Stimmt die Chemie zwischen Trainer und beabsichtigter Zielgruppe in meinem Unternehmen? (Trainer niemals ungesehen, nur auf Grund des Namens, Images, oder Empfehlungen von Anderen buchen.)
  2. Hat der Trainer ein Grundverständnis für unsere Anliegen? (Trainer, die für eine unausgesprochene Problematik bereicht 5 verschiedenen Lösungskonzepte haben, sind mit Vorsicht zu genießen!)
  3. Stellt der Trainer die richtigen Fragen an den zukünftigen Partner? (Checklisten sind durchaus akzeptabel, aber niemals ein Ersatz für das persönliche Analysegespräch, auch wenn es sehr professionell aussieht!)
  4. Mit welchen Unterlagen kommt der Trainer zum Gespräch vor Ort? (Vorsicht vor Hochglanzbroschüren, umfangreichen Powerpoint Präsentationen, groß klingenden Referenzlisten und Ähnlichem beim Erstkontakt – gute Trainer sind immer kreative Persönlichkeiten mit einem Hang zur analytischen Kommunikation, die wenigsten sind gute Verkäufer, bzw. gute Verkäufer meist keine guten Trainer!)
  5. Hat der Trainer ein persönliches Ziel für das Vorhaben? (Dieses sollte in jedem Fall vorhanden sein und mit Ihren Zielen zusammenpassen. Die Ziele sollten nicht zu hoch gesteckt sein – Vorsicht bei Versprechen, welche aus Ihren Zugpferden im Betrieb – Rennpferde machen sollen)
  6. Wirkt der Trainer selbstsicher und souverän? (Bitte nicht mit Selbstbeweihräucherung und Arroganz verwechseln)
  7. Ist der Trainer ein Pragmatiker? (Erfahrung geht vor Referenzen! – Wer seit Jahren erfolgreich am Markt agiert, beherrscht i.d.R sein Metier und kann auf Kurzausflüge bei Mc Kinsey, Roland Berger und sonstige auch verzichten)

 

Dies ist ein kleiner Auszug aus einem umfangreichen Leitfaden zur Trainerbeschaffung. Gerne sende ich Ihnen das Gesamtexpose als pdf – File zu. Einfach nur per lenzfriends@t-online.de anfordern. Stichwort Trainerwahl!

Analogie-(lern)-techniken für Schüler und Studenten

 

Unser modernes (?) Schul – und Ausbildungssystem basiert auf der strikten Trennung der unterschiedlichen Lerninhalte und Abgrenzung der einzelnen Wissensgebiete. So kann es z. B.  passieren, dass einzelne Schüler im Fach Deutsch gut, in Englisch hingegen schlecht abschneiden. Das Physik ein geliebtes -, Mathematik aber ein verhasstes Fach ist. Mit vernetztem Denken und Analogisierungsverhalten ist das künftig mehr und mehr ein Phänomen der Vergangenheit!

 

Wir beginnen i . d. R. mit Äpfel und Birnen zu rechnen und vergessen im Laufe der Zeit, dass die Variablen der weiterführenden Mathematik a und b, genau so für wieder dafür stehen können. Wird a quadriert, so kann daraus auch ein kubischer Apfel gemacht werden. Die Bruchdivision wird mit dem Begriff des „Reziprokwert“ (Kehrwert) künstlich verkompliziert. Bauen wir ein Modell eines Bruches in anfaßbarer Form z.B. mit Kärtchen o. ä. nach und lösen die Bruchdivision manuell durch haptische Bewegung, so haben wir es für immer verstanden. Eine von unzähligen Analogien zwischen Biologie und Mathematik gibt es z. B. bei einem Ameisenstaat (z. B. 10.000.000 Ameisen und eine Königin (= ? %) mit je 8 Beinen (= ? Beine). Davon kümmern sich 1.000 Ameisen um 10.000 Eier ( = ? Eier pro Pflegeameise) usw.

 

Das Analogiedenken befasst sich primär bis ausschließlich mit den Fragen: „Wo gibt es so Etwas in einem anderen Bereich noch?, … Was klingt ähnlich?, oder … wo habe ich so etwas schon einmal gesehen?“ Durch dieses Denkverhalten wird das schweifende Denken angeregt, die vernetzten Strukturen des Gehirnes optimal genutzt und weitere, intelligenzfördernde Netzwerke gebildet. Dies führt zu einem verbesserten, generalistischen Blick (u. a. auch zu einem verbesserten photografisches Gedächtnis) und erleichtert dem Lernenden das Aufnehmen und vor Allem das Begreifen von neuen und z.T. komplexen Inhalten. Methoden und Techniken des analogen Denkens trainieren wir an vielen allgemeinbildenden Institutionen (z.B. VHS bundesweit) und in konzentrierter Form in zielorientierten Schüler - und Studenten – Kleingruppen. Anfragen unter lenzfriends@t-online.de . Stichwort Lerngruppe LL!

 

Neues aus dem Web

 

Ich war natürlich wieder für Sie aktiv und kann Ihnen aktuell folgende Weblinks empfehlen:

 

Denksportaufgaben und interessantes Lernportal: http://www.denksport.de/braingames/

Anspruchsvolle Knobelaufgaben: http://www.phildapoohbear.com/1mystico/puzzle2.html

Schöne Gedichte zum auswendig lernen von Eugen Roth zum Thema Mensch: http://helena.ludwig.name/Gedichte/EUGEN%20ROTH.htm - Ravensburger Think Spiele online: http://www.think-online.de/ - Update für angehende Führungskräfte und Unternehmensnachfolger (wir sind neuer Vertriebspartner der USA for you Academie – Anfragen über lenzfriends@t-online.de Stichwort USA!): http://www.usa-for-you.com/a01/1.asp - Interessanter Managementmagazin aus Österreich: http://www.magazintraining.at/

 

Gerade gelesen und für gut befunden:

 

Noah Gordon – Der Medicus – einfach immer wieder ein Klassiker – Knaur

R.W.B. McCormack – Tief in Bayern – schmunzeln 100 % garantiert - Goldmann

 

Vorschau auf Oktober

 

Im Oktober gibt es u. a.: Neues vom Sprachen lernen, Arbeitstechnik Mindmapping, die 5. Lektion Braintraining, …, u.v.a.m.