Der LENZ & Friends

BR   INLETTER

 

Neujahrsletter und Ausgabe Januar 2003

 

Liebe Brainletter - Leser und Leserinnen, interessierte Freunde des genialen Denkens,

 

das alte Jahr geht! … sei es drum! Für viele ein Jahr mit Höhen und Tiefen, beruflichem Wandel, Erfolgen und vielleicht auch mit einigen Misserfolgen.

 

2003 aber soll ein Jahr des Aufbruches sein!!!

 

Für Sie, Ihr Unternehmen und möglichst vielen Menschen der Bundesrepublik, welche positiv denkend an ein Jahr der Herausforderungen herangehen wollen und mit Hirn und Köpfchen neue Perspektiven entwickeln und umsetzen.

 

(Diesen Brainletter erhalten auch wieder einige Neuempfänger / - Innen!!!

Wenn Sie künftig auf diese unverbindlichen, kostenlosen und monatlich erscheinenden Informationen verzichten möchten, so einfach ein kurzes Mail senden!- DANKE)

 

Alles Liebe und Gute für das junge Jahr 2003 mit Gesundheit und Erfolg wünscht Ihnen

 

 

Die 7 Themen der Januarausgabe

  • Kein Braining ohne Training – Trainingstipps für den Alltag
  • Gedächtnistraining und mentale Denkübungen auf dem Vormarsch
  • Visualisierte Verkaufsgespräche – Verkaufen mit HIRN & Herz
  • Modernes Bewerbungsmanagement – stufenweise zum neuen Job
  • Die Braintrain Lektion 1/2003
  • Für Sie gelesen und für gut befunden
  • Webtipps und interessante Links

 

Kein Braining ohne Training – Trainingstipps für den Alltag

 

Die Geschichten um unsere grauen Zellen mehren sich. So ließt man neuerdings von bis zu 300.000.000.000 Neuronen (Gehirnzellen) gegenüber wie bis vor Kurzem noch behauptes 70 – 100 Mrd.

 

Eigentlich ist dies aber gar nicht so wichtig. Wichtig ist vielmehr, dass wir Menschen uns mehr als die bekannten 2 – 3 % der darin verborgenen Möglichkeiten bewusst zu Nutze machen! Dazu auf der nächsten Seite 7 nette Tipps, welche den Alltag beruflich, wie auch privat – spannender machen:

 

 

 

 

 

  1. Lesen Sie zwischendurch doch einfach mal ein Wort, eine Zeile, oder einen Absatz rückwärts! –das schult die grauen Zellen und macht dazu noch Spass. So wird z. B. dann aus grubsneger die Stadt Regensburg, aus tmaznanif das Finanzamt und wie lautet Ihr Name eigentlich rückwärts? …
  2. Konzentrieren Sie sich 5 Minuten täglich darauf, dass Sie bestimmte Tätigkeiten mal mit Ihrer linken Hand ausüben (bei Linkshändern natürlich dann die Rechte!). Dies aktiviert und reizt ganz bestimmte Areale in Ihrem Gehirn und bringt zusätzliche Gewandtheit.
  3. Merken Sie sich frühmorgens ein beliebiges Autokennzeichen und versuchen Sie dieses bis zum Abend zu behalten.
  4. Versuchen Sie es zwischendurch doch wieder mal mit Kopfrechnen! … das ist nicht nur an der Kasse, oder beim Bezahlen der Restaurantrechnung nützlich, sondern bringt zusätzliche, geistige Fitness.
  5. Versuchen Sie ab und an mal einen einfachen Taschenspieler – Zaubertrick zu erlernen. Diese Tricks basieren immer auf Ablenkung, Schnelligkeit und Fingerfertigkeit. Damit geben Sie Ihren grauen Zellen Stoff und können auch noch Eindruck beim nächsten Geburtstagsfest schinden.
  6. Merken Sie sich die ersten 5 - 10 Schlagzeilen der Radiomeldungen in den Nachrichten durch visuelle Assoziationen in Ihrem Kopf. So haben Sie Erstens immer das Tagesgeschehen aktuell parat und Zweitens ein gutes, beiläufiges Training.
  7. Visualisieren Sie sich Ihre persönlichen 5 Stärken und Schwächen einmal pro Woche. Neben dem Verbilderungseffekt hat dies auch noch eine Selbstbewusstseinsstärkung zur Folge!

 

Viel Spass beim Brainen!!!

 

 

Gedächtnistraining und mentale Denkübungen auf dem Vormarsch

 

Der Kabarettist Rüdiger Hoffmann würde vermutlich wie folgt starten: „Also Hallo erst mal, … ich weiß gar nicht, ob Sie´s schon wussten, aber …. Gedächtnistraining scheint ein zunehmend interessantes Thema in Deutschlands Medienlandschaft zu werden.“

 

Auch in der letzten Rekordfiebersendung am 21.12.2002 mit Jörg Pilawa im ARD, war die Gedächtniswette wieder der Spannungs- und Zuschauerhöhepunkt der Sendung. Dieses mal waren natürlich die Könige des Zahlensprints Dominik O'Brian und Jan Forman dran. Die Nachfolger werden es hier künftig schwer haben. Magazine wie Stern, Focus, Focus Money und diverse andere berichten in regelmäßigen Zeitabständen immer wieder über das Phänomen Gedächtnis. Auch der zunehmende Markt der mental - stimmulierten Seminare und die äußerst erfolgreiche Wellnesswelle zeigen ein zunehmendes Bewusstsein für Körper und Geist.

 

Sollten wir uns gesegneter Weise bereits jetzt ins künftige Zeitalter des aktiven Denkens hineinbewegen? …. Schön wäre es ja!

 

Für alle, die zur Schow, bzw. zum Rekordversuch etwas nachlesen möchten http://www.das-erste.de/rekordfieber/

 

Für alle unter Ihnen, welche Gefallen an gesitgen Rekorden gefunden haben hier noch ein Link zum „Grand Daddy des Gedächtnissports“ Tony Buzan. Hier gibt’s ne Menge zum Thema Mind Mapping als Planungstechnik http://www.mind-map.com/

 

 

 

Visualisierte Verkaufsgespräche – Verkaufen mit HIRN & Herz

 

Meine bereits Mitte des Jahres getätigte Prognose für das aktuelle Weihnachtsgeschäft ist (leider) eingetreten. Die Folge wird vermutlich sein, dass viele im Verkauf befindliche Personen im Einzelhandel dadurch im neuen Jahr ihren Job verlieren werden.

 

Die Spirale der überzogenen Nutzung des Euro für Preiserhöhungen mit nachfolgender Sensibilisierung und Verärgerung der Käufer, bis hin zum aktuellen Resultat ist im Übrigen ein klassisches Beispiel für das „Denken in systemischen Zusammenhängen“ wie schon in einem meiner früheren Brainletter beschrieben! (Empfehlenswerte Literatur zu diesem Thema:  Die 5. Disziplin von Peter M. Senge – Klett Cotta Verlag)

 

Die Ausgabe Januar 2003 der Fachzeitschrift „Wirtschaft & Weiterbildung“ befasst sich ebenfalls mit diesem Thema. So werden impulsive Kaufanreize / Spontankäufe ohne große Verkäuferleistungen an Bedeutung verlieren, dafür aber persönlich engagiertes – und kundenorientiertes Verhalten mehr und mehr gefragt sein. Die Schere zwischen hochpreisigen Qualitätsprodukten und so genannten Billigheimern wird noch weiter aufklaffen als bisher und für die mittelpreisigen Waren werden die Engagementanforderungen immens steigen.

 

Der Nutzen für den Nutzer (Kunden) muss künftig viel intensiver visualisiert werden, was zum Einen vom Verkäufer fordert, sich in die Situation des Gegenüber emotional und situativ hinein zu versetzen (… das ist auch gut so, denn somit werden die wahren Verkäufer sich entsprechend herauskristallisieren und erfolgreich sein können) und zum Anderen die geistige und verbale Gabe der rhetorisch - argumentativen Verbilderung von Argumenten. Eine wahrlich tolle Herausforderung für alle, die den Verkauf lieben, …. Ein KO – Kriterium für alle Warenzeiger und Kundenflüchter.

 

Verkaufen mit HIRN & HERZ wird die Erfolgsdevise der nächsten Jahre heißen. Wohl denen, welche dies bereits schon vor Jahren erkannt haben und nun ihre Erfolge einfahren werden!

 

Es bewahrheitet sich somit der Spruch: „In jedem Handicap steckt eine Chance!“

 

 

Modernes Bewerbungsmanagement – stufenweise zum neuen Job

 

Die aktuelle und von allen Seiten beschriebene Arbeitsmarktsituation verlangt von immer mehr Menschen in der BRD, sich zu flexibilisieren und u. U. durch einem konjunkturbedingten Stellenwechsel via Bewerbung einen neuen Arbeitsplatz zu finden.

 

Oft leichter gesagt, als getan!

 

 

 

Doch mit Köpfchen und ein wenig Mut zur Individualität gibt es immer wieder Chancen, „primus inter pares“ (= ERSTER UNTER GLEICHEN) zu werden!

 

Dazu ist es jedoch notwendig, sich seiner Situation bewusst zu werden, die Stellensuche als persönliches Projekt zu titulieren und entsprechend der Inhalte des Projektmanagement aktiv zu werden. Es bedeutet also, Zielsetzung visualisieren, Zeitraum und Budget festlegen!!!

 

(Wie viel ist mir ein neuer Arbeitsplatz unter den von mir vorgestellten Bedingungen wert?), …

 

 

… schriftliche Planung der einzelnen Aktionen und das Bewusstsein, dass eine schriftliche Bewerbung ausschließlich zum Ziel hat, sich persönlich in Form eines Bewerbungsgespräches anpreisen zu dürfen! …. Niemals aber, einen neuen Job zu bekommen!

 

Denken Sie einmal darüber nach, unter welchen Argumenten Sie eine Investition tätigen. Genau auf diese Weise tätigen Unternehmer ihre Investitionen in neue Mitarbeiter / Innen!

 

Ergo sind Fragen wie: „Warum soll ich mich ausgerechnet für Sie entscheiden? …. Womit rechtfertigen Sie Ihre Gehaltsforderungen? ,…. und wo liegen Ihre Stärken und Schwächen? … mehr als logisch!!!

 

Um aber erst einmal so weit zu kommen, bedarf es schon gewisser Tricks und etwas Mut, bzw. taktisches Kalkül. Die Zeitschrift „Junge Karriere“ des Handelsblattes beschreibt hierzu u. a. folgende Strategeien:

 

 

 

  1. Die Guerilla Strategie – „überfallen“ Sie Ihre Wunschkandidaten z. B. auf Messen, Events, oder Fachforen, wo diese vertreten sind

 

  1. Die Telefon Taktik – greifen ïSie selbst zum Hörer und nutzen Sie dieses „anonyme“ Instrument zur Informationsbeschaffung – fragen Sie sich durch

 

  1. Das Netzwerk Prinzip – wen kennen Sie, der Ihnen irgendwie weiterhelfen kann? – keinen? … dann schaffen Sie sich Kontakte!!!

 

  1. Der Präventiv Schlag – die so genannte Initiativbewerbung, gekoppelt mit einer bestimmten Portion Hartnäckigkeit hatte noch immer Erfolg!

 

  1. Die Maulwurf Methode – stellen Sie, wenn möglich Ihre Fähigkeiten unter Beweis, indem Sie eine Kostprobe davon abgeben – Modelle, Bilder von Arbeitsergebnissen, Referenzen, etc. wirken immer positiv!

 

  1. Die Stehaufmännchen Taktik – gute Verkäufer gehen hinten immer wieder rein, wenn sie vorne rausgeworfen werden!!!

 

  1. Die Werbe Masche – inserieren Sie mit knackigem Text, schließlich ist es eine Be – WERBUNG!!! – lieber mal ein paar hundert Euro in eine Annonce und dafür viel Porto und Aufwand gespart!

 

 

 

 

 

Demnächst gibt es mehr zum persönlichen Bewerbungs – Management! … freuen Sie sich auf die nächste Ausgabe!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Die Braintrain Lektion 1/2003

 

Nutzen wir unsere bekannten Symbole doch gleich einmal für die ersten Schritte eines persönlichen Bewerbungsmanagements!!! … auf geht’s!

 

1.     Als Erstes visualisieren Sie möglichst genau, wie Ihre künftige Position aussehen soll. Wo diese sein soll (lokale Entfernung, Unternehmenstyp, oder – name). Visualisieren Sie, wie Sie mit der Kerze alle Seiten der neuen Wunschposition ausleuchten und gleichzeitig einen Zettel, auf dem steht „Das wird nichts!“ – verbrennen

 

2.     Stellen Sie sich vor, wie ein Schwan eine große Uhr zwischen seinen Flügeln hält und sich vorstellt, wie viel Zeit er für den Flug zum neuen Job einplanen muss.

 

3.     Hängen Sie nun an Ihren Dreizack verschiedene Euronoten. Bestimmen Sie selbst, wie viele Euro´s Sie dran hängen und ziehen Sie mit dem eurogeschmückten Dreizack stolz voran in die Bewerbungsschlacht.

 

4.     Rupfen Sie die Kleeblätter vom Symbol und sagen Sie sich dabei: „meine Stärke ist, ….?, meine Schwäche ist, …? – dabei rupfen Sie je ein Blatt ab, wie beim „Er / Sie liebt mich, er / sie liebt mich nicht!“

 

5.     Favorisieren Sie Ihre Topkandidaten für die neue Stelle und gravieren Sie diese jeweils in einen Ring, welchen Sie sich auf die Finger Ihrer Hand stecken!

 

6.     Steigen Sie im Geiste auf den Elefanten und trampeln Sie durch Wände und Türen bis zu dieser Ansprechperson, die Sie sehen wollen!

 

7.     Stechen Sie den Wimpel an dem Ihre schriftliche Bewerbung flattert mitten auf den Schreibtisch in einen anderen Stapel Bewerbungen. Damit sorgen Sie dafür, dass Ihre Bewerbung immer oben hängt (liegt!)!

 

8.     Stellen Sie in Gedanken eine Sanduhr auf den Schreibtisch und schauen Sie zu, wie Ihre Argumente auf fruchtbaren Boden fallen und sich erfolgreich versammeln.

 

9.     Umgarnen / umschlingen Sie Ihren Gesprächspartner mit Argumenten und rasseln Sie dabei mit der Klapper der Klapperschlange, denn, … klappern gehört zum Handwerk!!!

 

10.  Bringen Sie mittels Golfschläger und Ball die Gesprächsvereinbarungen auf den Punkt (ins Loch) indem Sie sich rückversichern, bis wann man Ihnen verbindliche Aussagen machen wird.

 

11.  Stellen Sie sich vor, wie Sie mit Ihrem künftigen Arbeitgeber gemeinsam Spagetti essen und sich dabei hervorragend amüsieren – bringt ein positives Emotionsambiente in die ganze Sache!

 

12.  Stellen Sie sich vor, wie die Uhr tickt = beginnen Sie mit Ihrem Bewerbungsmanagement schon heute, denn „Wer bremst, verliert!!!

 

Viel Erfolg bei Ihrer Stellensuche!

 

 

 

Für Sie gelesen und für gut befunden

 

Dr. Joseph Murphy – Die Macht des Unterbewusstseins – Ariston Verlag

Nikolaus B. Enkelmann – Charisma – mvg Verlag

Donata Elschenbroich – Weltwissen der Siebenjährigen – Goldmann Verlag

 

Kleiner Hinweis in eigener Sache: Demnächst erscheint ein weiteres e-book zum Thema Gedächtnis bei Junfermann Verlag unter www.active-books.de . Als Co – Autor wird dabei mein Trainervater und Coach Herr Roland Geisselhart persönlich aktiv werden! …. Schon wieder etwas, auf was Sie sich in 2003 freuen können!

 

Webtipps und interessante Links

 

Im Web habe ich natürlich auch wieder einmal für Sie gestöbert und ein paar nette Seiten entdeckt, welche Ihnen zum Einen u. U. nützlich sein können, zum Anderen Spass machen!

 

Computer Gehirn – eine interessant gestaltete, gut gemachte Website mit diversen Spielen und Trainings http://www.computer-gehirn.de/deutsch/interaktiv.html

Beats Biblonetz – da findet man so manches Interessante rund ums Denken http://beat.doebe.li/bibliothek/index.html

Unicum Karrierezentrum – Vieles Nützliche rund um die Jobsuche http://karriere.unicum.de/karriere/start/artikel/abm/af4-0600.php3

… und natürlich auch wieder mal über www.lenzfriends.net bei meinen Partnern vorbeikucken im neuen Jahr!!!!

 

 

Ausblick auf die Brainletter Ausgabe für Februar 2003:

 

Teil II des Bewerbungsmanagements, die Braintrainlektion 2/03, Managementtechniken auf dem Prüfstand, 7 Tipps zur richtigen Trainerwahl, Weiterbildungstipps und v.a.m.